„Gebt uns Aufträge“: 100 Jahre Basler Kunstkredit

1919 wurde der Basler Kunstkredit ins Leben gerufen. Ursprünglich als Nothilfe für mittellose Kunstschaffende gedacht, hat dieses Fördergefäss deutliche Spuren im Stadtbild von Basel hinterlassen und immer wieder auch für heftige Kontroversen gesorgt. Ein Schnauz erregte 1950 die Gemüter in Basel. Es handelte sich um die Gesichtsbehaarung in der Darstellung eines Schmieds im Sgraffito „Das Meer“ des Basler Künstler Max Kämpf (1912-1982). Die Symbolfigur für … „Gebt uns Aufträge“: 100 Jahre Basler Kunstkredit weiterlesen

Der verzwickte Weg zum neuen Standardwerk zum Basler Münster

Jahrzehntelang hat die Fachwelt und die interessierte Öffentlichkeit wegen Fachstreitigkeiten und wissenschaftlichen Fehlschlägen auf ein Standardwerk zum Basler Münster warten müssen. Zum 1000-Jahr-Jubiläum des Kirchenbaus wird diese Lücke nun geschlossen. Plötzlich ging es schnell: «2007 wurde uns bewusst, dass 2019 ein grosses Jubiläumsjahr bevorsteht; das war die Gelegenheit, einen neuen Anlauf für eine wissenschaftliche Gesamtdarstellung des Münsters zu wagen», sagt die Kunsthistorikerin und Münster-Kennerin Dorothea Schwinn Schürmann. Schwinn Schürmann ist … Der verzwickte Weg zum neuen Standardwerk zum Basler Münster weiterlesen

Diese Vier sollen das Basler Schauspiel der Post-Beck-Ära zu weiteren Höhenflügen verhelfen

Der designierte Basler Theaterdirektor Benedikt von Peter hat ein Quartett für die Leitung seines Schauspiels berufen: Anja Dirks, Inga Schonlau, Jörg Pohl, Antù Romero Nunes Basel wollen die strengen Hierarchiestrukturen des Stadttheaters abschaffen. Mehr im Bericht der «bz Basel»: https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/so-will-das-viererteam-das-basler-schauspiel-reformieren-134587100 Diese Vier sollen das Basler Schauspiel der Post-Beck-Ära zu weiteren Höhenflügen verhelfen weiterlesen

Ein wunderbar skurriler Abgesang auf das alte Studio auf dem Bruderholz

Thom Luz beschwört die Geister und den Geist des alten SRF-Studio Basel auf dem Bruderholz. Melancholisch, hintersinnig und einfach wunderbar. Immer wieder begegnet man ihnen: den vier Musikern, die vom längst aufgelösten Unterhaltungsorchester Beromünster übrig geblieben sind. Wunderbar musizierend und singend geistern sie durch die langen Gänge des Studio-Campus auf dem Bruderholz, runter in den Hörspiel-Keller und wieder rauf in die Kantine, in Sendestudios oder … Ein wunderbar skurriler Abgesang auf das alte Studio auf dem Bruderholz weiterlesen

Andreas Beck zügelt das Basler Schauspiel nach München

Der Basler Theaterdirektor Andreas Beck zeigt in seiner ersten Spielzeit am Münchner Residenztheater ein Best-of seiner tollen Zeit in Basel. Wir wissen: Die Ära Beck in Basel ist noch nicht vorüber. Aber sie ist eine mit München geteilte. Der Basler Theaterdirektor wird im Oktober in München eine neue Ära begründen. Mit im Gepäck für seinen Neubeginn am Residenztheater hat er einen Grossteil des vorzüglichen Schauspielensembles … Andreas Beck zügelt das Basler Schauspiel nach München weiterlesen

Rimini Protokoll mit einem theatralen Volkshochschulkurs über das postrevolutioäre Kuba

Stefan Kaegi von Rimini Protokoll lässt mit «Granma. Posaunen aus Havanna» Enkel der kubanischen Revolution zu Wort kommen. Das ist höchst interessant und schön lehrreich, das Ganze bleibt unter dem Strich aber etwas arg auf der Erzähl-Ebene kleben. Der Nachrichtensprecher meldet, dass die kubanischen Zeitungen wegen Papiermangel dünner werden. Darunter auch das offizielle Organ der Kommunistischen Partei mit dem seltsamen amerikanischen Namen «Granma». Das ist … Rimini Protokoll mit einem theatralen Volkshochschulkurs über das postrevolutioäre Kuba weiterlesen

Vielversprechender Auftakt im neuen Basler Club Humbug

Bis das Industrieareal Klybeck in Basel zu neuem Leben erwachen wird, werden noch einige Jahre vergehen. Falsch: Am nördlichen Ende wird es jetzt schon ganz schön lebendig. Unter anderen dank dem Zwischennutzungsprojekt Humbug, das zum vielversprechenden Auftakt lud. «Und tönt är guet, eure neue Club?», fragt Big Zis das Publikum in eben seinem neuen Club mit Namen Humbug. Die Antwort ist ein klares Ja. Nun, … Vielversprechender Auftakt im neuen Basler Club Humbug weiterlesen

Gehoben, aber nicht zu sehr: So stellt sich der Kanton das künftige Gastro-Angebot im Kasernenhauptbau vor.

Seit letztem Sommer ist der Basler Kasernenhauptbau eingerüstet. Bis August 2021 soll der markante Baukomplex umfassend saniert und so umgebaut werden, dass er als «Kultur- und Kreativzentrum für alle» eine Leuchtturmfunktion in der Basler Kulturlandschaft einnehmen kann. Bereits jetzt sucht das Präsidialdepartement nach Betreibern für die drei Gastroangebote, die das Zentrum dereinst beleben sollen. Mehr dazu in der «bzBasel». Gehoben, aber nicht zu sehr: So stellt sich der Kanton das künftige Gastro-Angebot im Kasernenhauptbau vor. weiterlesen