Die letzten Tage der Menschlichkeit
Regisseurin Karin Henkel und ein packend aufspielendes Ensemble verweben Ödön von Horváths Dramenklassiker „Kasimir und Karoline“ und „Glaube Liebe Hoffnung“ zu einem bitterbösen Panoptikum der Unmenschlichkeit. Die Bühne ist ein monströses digitales Labor, eine Art Computertomographie-Röhre, in der die bösartigen Geschwüre der Menschheit gemessen und aufgedeckt werden. Diese Röhre durchschreitet zu Beginn des Abends Elisabeth, ein zerbrechliches Wesen im weissen Nacht- oder Totenhemd. „Ich hab … Die letzten Tage der Menschlichkeit weiterlesen
