Sirenengesänge der Revolutionärinnen

Das Theater Basel eröffnete seine Spielzeit 2019/2020 am Samstag mit Luigi Nonos Anti-Oper “Al gran sole carico d’amore”. Das Publikum spendete der bild-, vor allem aber klangewaltigen Schweizerischen Erstaufführung viel Applaus. Bei Luigi Nono ist alles anders, als man sich das vom Opern-Kanon gewohnt ist. Bereits der Titel seines 1975 in Mailand uraufgeführten Werks “Al gran sole carico d’amore” (“Unter der grossen Sonne von Liebe beladen”) führt … Sirenengesänge der Revolutionärinnen weiterlesen

Posen, Posse und Possierliches am Treibstoff-Festival

Am Basler Festival Treibstoff wehren sich Frauen, die zum Teil keine sind, gegen normierte Geschlechterrollen, posieren fitte Menschen für und gegen den Sportschuhkonzern Nike und spielt sich eine überwältigende Rampensau possenhaft in die Plüschtierwelt und zurück. Was für eine Energie diese Frau hat. Anderthalb Stunden fegt Bärbel Schwarz über die Vor- und, von einer Live-Kamera verfolgt, Hinterbühne im Keller des Theater Roxy. Sie kommuniziert mit … Posen, Posse und Possierliches am Treibstoff-Festival weiterlesen

Diese Vier sollen das Basler Schauspiel der Post-Beck-Ära zu weiteren Höhenflügen verhelfen

Der designierte Basler Theaterdirektor Benedikt von Peter hat ein Quartett für die Leitung seines Schauspiels berufen: Anja Dirks, Inga Schonlau, Jörg Pohl, Antù Romero Nunes Basel wollen die strengen Hierarchiestrukturen des Stadttheaters abschaffen. Mehr im Bericht der «bz Basel»: https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/so-will-das-viererteam-das-basler-schauspiel-reformieren-134587100 Diese Vier sollen das Basler Schauspiel der Post-Beck-Ära zu weiteren Höhenflügen verhelfen weiterlesen

Ein wunderbar skurriler Abgesang auf das alte Studio auf dem Bruderholz

Thom Luz beschwört die Geister und den Geist des alten SRF-Studio Basel auf dem Bruderholz. Melancholisch, hintersinnig und einfach wunderbar. Immer wieder begegnet man ihnen: den vier Musikern, die vom längst aufgelösten Unterhaltungsorchester Beromünster übrig geblieben sind. Wunderbar musizierend und singend geistern sie durch die langen Gänge des Studio-Campus auf dem Bruderholz, runter in den Hörspiel-Keller und wieder rauf in die Kantine, in Sendestudios oder … Ein wunderbar skurriler Abgesang auf das alte Studio auf dem Bruderholz weiterlesen

Andreas Beck zügelt das Basler Schauspiel nach München

Der Basler Theaterdirektor Andreas Beck zeigt in seiner ersten Spielzeit am Münchner Residenztheater ein Best-of seiner tollen Zeit in Basel. Wir wissen: Die Ära Beck in Basel ist noch nicht vorüber. Aber sie ist eine mit München geteilte. Der Basler Theaterdirektor wird im Oktober in München eine neue Ära begründen. Mit im Gepäck für seinen Neubeginn am Residenztheater hat er einen Grossteil des vorzüglichen Schauspielensembles … Andreas Beck zügelt das Basler Schauspiel nach München weiterlesen

Rimini Protokoll mit einem theatralen Volkshochschulkurs über das postrevolutioäre Kuba

Stefan Kaegi von Rimini Protokoll lässt mit «Granma. Posaunen aus Havanna» Enkel der kubanischen Revolution zu Wort kommen. Das ist höchst interessant und schön lehrreich, das Ganze bleibt unter dem Strich aber etwas arg auf der Erzähl-Ebene kleben. Der Nachrichtensprecher meldet, dass die kubanischen Zeitungen wegen Papiermangel dünner werden. Darunter auch das offizielle Organ der Kommunistischen Partei mit dem seltsamen amerikanischen Namen «Granma». Das ist … Rimini Protokoll mit einem theatralen Volkshochschulkurs über das postrevolutioäre Kuba weiterlesen

Gehoben, aber nicht zu sehr: So stellt sich der Kanton das künftige Gastro-Angebot im Kasernenhauptbau vor.

Seit letztem Sommer ist der Basler Kasernenhauptbau eingerüstet. Bis August 2021 soll der markante Baukomplex umfassend saniert und so umgebaut werden, dass er als «Kultur- und Kreativzentrum für alle» eine Leuchtturmfunktion in der Basler Kulturlandschaft einnehmen kann. Bereits jetzt sucht das Präsidialdepartement nach Betreibern für die drei Gastroangebote, die das Zentrum dereinst beleben sollen. Mehr dazu in der «bzBasel». Gehoben, aber nicht zu sehr: So stellt sich der Kanton das künftige Gastro-Angebot im Kasernenhauptbau vor. weiterlesen