Ulysses Irrweg führt indirekt ins theatrale Nirvana

Der New Yorker Theatermann John Collins versucht am Theater Basel das Unmögliche, James Joyce Urmonstrum der literarischen Moderne mit dem Titel „Ulysses“ zu dramatitisieren und gelangt mit einem hervorragenden Ensemble zum Resultat, dass dies eben unmöglich ist. Es lohnt sich, die 120 Minuten durchzuhalten, sich durchzukämpfen, um den Schluss nicht zu verpassen. Dann, wenn Carina Braunschmidt als Molly Bloom im Kapitel 18 in einem berührenden … Ulysses Irrweg führt indirekt ins theatrale Nirvana weiterlesen

Die Familie ist wie ein kollabierender Stern

Das Theater Basel dreht die schaurige Krabat-Sage durch die „Mühle von Saint Pain“. Dieser Theaterabend berührt, amüsiert, verwirrt, langweilt auch mal (aber nur ein kleines bisschen), fasziziniert und lässt einen ein bisschen ratlos zurück. Vor allem aber ermöglich er eine Begegnung mit einer Schauspielerin (Gala Othero Winter), die sich schneidig und mit dem ganzen Spektrum der Gefühle mitten in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer … Die Familie ist wie ein kollabierender Stern weiterlesen

Mit Handke und Schorsch Kamerun auf Irrwegen bis in den Schwanensee

Schorsch Kamerun führt mit «Spuren der Verirrten» nach Peter Handke durch ein geheimnisvoll hybrides und reizvoll verwirrendes Theater-Gesamtkunstwerk. «Hallo, ich heisse Thomas Seel», begrüsst der hagere Mann die Zuschauer, «ich habe heute Abenddienst.» Und wie er das hat. Thomas Seel ist besser bekannt unter seinem Künstlernamen Schorsch Kamerun, Mitgründer und Sänger der Hamburger Punk-Band Die Goldenen Zitronen, Barbetreiber sowie als Performer und Regisseur Dauergast an vielen … Mit Handke und Schorsch Kamerun auf Irrwegen bis in den Schwanensee weiterlesen